Schweizer Unis sind weiterhin Weltspitze

Ariane - Team s+v
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10 June 2020 Temps de lecture: 2 minutes
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ETH und Uni ZĂŒrich
Schweizer UniversitĂ€ten sind Spitzenklasse. Das zeigt das neue Hochschul-Ranking von Quacquarelli Symonds (QS). In der jĂ€hrlich erscheinenden Rangliste der besten UniversitĂ€ten der Welt haben fast alle Hochschulen der Schweiz an RĂ€ngen gewonnen. Ganz vorne mit dabei sind die ETH ZĂŒrich auf dem sechsten Platz und die EPFL Lausanne auf dem 14. Platz. Somit behaupten sie sich in Kontinentaleuropa nach wie vor als beste Hochschulen.

Schweiz zehn Mal in den Top 1000

Nicht nur die beiden ETHs in Lausanne und ZĂŒrich konnten punkten, auch die anderen Schweizer Unis sind in der Rangliste vorne mit dabei. Insgesamt gehören zehn Schweizer Hochschulen zu den besten 1000 UniversitĂ€ten auf der Welt. Gleich auf Rang 273 neu eingestiegen, ist die UniversitĂ  della Svizzera Italiana. Ebenfalls aufsteigen konnte die UniversitĂ€t ZĂŒrich (Rang 69) sowie die UniversitĂ€ten Genf (106), Bern (114) und Basel (149).

Internationale Vernetzung essenziell fĂŒr Erfolg

GemĂ€ss Ben Sowter, Forschungsdirektor von QS, bewegen sich Studenten, FakultĂ€ten und die Industrie in der Schweiz in einem der besten Forschungssysteme der Welt. Dieser Erfolg sei vor allem einem hohen Grad an Internationalisierung zu verdanken. So ist die Schweiz nach wie vor ein attraktives Ziel fĂŒr Spitzenforscherinnen und -forscher. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, spielt der Zugang zu europĂ€ischen Forschungsrahmenprogrammen wie «Horizon 2020» eine SchlĂŒsselrolle.

Ohne das Forschungsabkommen mit der EU wĂ€re eine solche Teilnahme nicht möglich. Weltweit fĂŒhrende Forscherinnen und Forscher könnten andere LĂ€nder der Schweiz vorziehen, da diese einen uneingeschrĂ€nkten Zugang zu den Programmen bieten. Der Forschungsstandort Schweiz wĂŒrde dadurch nicht nur Spitzenforscherinnen und -forscher verlieren, sondern auch an Prestige und WettbewerbsfĂ€higkeit einbĂŒssen. Das Forschungsabkommen ist einer der sieben VertrĂ€ge der Bilateralen I, deren Zukunft die KĂŒndigungsinitiative der SVP aufs Spiel setzt.